DnB Bundesliga Finale – wir haben den Pott geholt!

Das Finale haben unsere Jungs also erfolgreich bestritten! Dj Genzo und MC Stunnah haben den Pott zu uns nach Bremen geholt! Die LOKOMOTIVE LIFELINE ft. DJ GENZO – DJ QUINCEE – MC STUNNAH hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Trotz Quincees Ausfall, haben die Jungs gestern richtig Gas gegeben und alle mitgerissen! Hier der Bericht:

DRUM AND BASS BUNDESLIGA FINALE

04.05.2012 SPIELBERICHT

“Lokomotive Lifeline Bremen” ist deutscher Meister!

Im Finale der 10. Saison hat die Brain Arena gekocht wie noch nie. Die Lokomotive aus Bremen krönte ihren unfassbar guten Saisonverlauf mit dem Titelgewinn. Die Mannschaft feierte den Sieg ausschweifend, besonders ihr Kapitän MC Stunnah zeigte alle seine Qualitäten. In den späten Morgenstunden wurde er mit dem Pokal in der Hand, einem glücklich verirrten Lachen auf den Lippen und dem Gewinnertrikot am Leib, auf dem Boden liegend in der Wohnung von Bundesligavize Chris Cola Korn Bierhoff fotografiert.

Die Jungs von der Weser kamen in veränderter Aufstellung aus den Katakomben. Ihr Mittelfeldspieler Kugelblitz Quincee war schon in der laufenden Saison beim Heimspiel nicht dabei, seine Qualitäten auf dem Platz sind unbestritten, an der Zuverlässigkeit muss er noch ernsthaft arbeiten, um weiter im Profisport mitspielen zu können. In der restlos ausverkauften Brain Arena war die Stimmung bereits vor dem Spiel überwältigend. Die Massive der Löwenstadt hat einmal mehr gezeigt, warum Braunschweig von vielen als Drum and Bass Hauptstadt gesehen wird.

In der ersten Halbzeit mussten die beiden Teams instrumental, ohne MC Stürmer gegeneinander antreten. Bremen´s Goalgetter DJ “Scheitel” Genzo entfachte direkt eine Offensivspektakel, für das er bekannt und gefürchtet ist. Die technisch sehr sauberen Mixe klingelten direkt auf den Juryzetteln, die heftige Rave-Selection scheiterte allerdings am Pfosten. Nach fünfzehn Minuten lief der zweifache Meister und Titelverteidiger “Breisgau Bombers” auf dem Spielfeld auf. Das genial eingespielte Abwehrduo bestehend aus DJ Enea und DJ Netto machten ihrem Ruf als “beste Mauer der Liga” alle Ehre. Die beiden bauten die Party stabil aus der Deckung auf und arbeiteten sich konstant mit liquiden Flanken nach vorne. Das Publikum und die Jury waren sich einig – der erste Punkt ging an die Freiburger. Die ohnehin schon euphorische Stimmung wurde weiter elektrisiert, als die kompletten Teams auf dem Tanzflächenrasen aufliefen: Anpfiff.

Die individuelle Klasse von dem Bremer Kapitän “Doubletime” Stunnah zeigte sich sofort zu Beginn der zweiten von drei Halbzeiten. Der sagenhaft talentierte Stürmer nahm das Mikro in die Hand und zimmerte die Vocals in die Gamaschen, als ob es das leichteste der Welt sei. Die Stimmung kippte zugunsten der Gäste aus der freien Hansestadt, die nun äußerst spielfreudig und engagiert Schnäpse tranken und immer wieder die Kugel gefährlich in den Strafraum schlugen. Genzo dribbelte mit Hits aus dem eigenen Verein wie dem Papa Roach “Cut My Life Into Pieces” Remix von Aelement überlegen vor das Tor und schob das Leder sicher ins Netz der Gegner. Das Publikum dankte es mit Rufen nach der Wiederholung, was auf den Juryzetteln für noch mehr Pluspunkte sorgte. Seitenwechsel.

Die Freiburger versuchten mit viel Tempo, aber ohne Hektik die Vorentscheidung zu erzwingen. Der “Flankengott” MC Fava setzte mit seinem außergewöhnlichem Gesang das erste Ausrufezeichen. Die gezirkelte Flanke erreichte den italienischen Ausnahmesportler Enea, der ohne zu zögern vollendete. Beflügelt vom Alkohol und der Stimmung wurde auf hoher Geschwindigkeit weitergespielt, ohne jedoch den Faden zu verlieren. Auf den Juryzetteln gab es einen hauchdünnen Vorsprung für die Bremer, das Publikum entschied sich glasklar, den Punkt an die Lokomotive zu geben: Ausgleich. Jetzt hing alles an den beiden Stürmern Stunnah und Fava, die im Acapella-Heads-Up gegeneinander antreten mussten. Beide gaben sich keine Blöße und punkteten jeweils mit ihren Stärken: Stunnah mit präzisen Doubletime-Salven und Fava mit brillantem Gesang. Leider gab es jeweils bestehende Songtexte zu hören und keine auf das Finale und den Gegner abgestimmten Texte. Entsprechend fiel das Ergebnis unentschieden aus: Verlängerung.

Die Spannung stieg langsam ins unermessliche. Jede Mannschaft bekam noch einmal zehn Minuten, um den Traum wahr werden zu lassen. Beide Teams knüpften an ihre großartigen Leistungen in allen Kategorien: Selection, Mixing, Performance, Texte, Flow, Rausch nahtlos an und spielten erwartungsgemäß sensationelle Sets. Nun lastete der Druck der Entscheidung alleine auf dem Rücken der Zuschauer – der Präsident ließ die Massive mit Handzeichen abstimmen: “Lokomotive Lifeline Bremen” ist deutscher Meister”. Nun gab es kein Halten mehr, MC Stunnah ging unter im Feierrudel und bejubelte mit allen Anwesenden den großen Triumph. Der Vizemeister zeigte sich unglaublich fair, DJ Enea hielt selber eine Ansprache und überreichte den Pokal an die enthusiastischen Bremer. Die gesamte 10. Saison hat nicht nur gezeigt, dass aus Deutschland stammender Drum and Bass weltweit auf höchstem Niveau mitspielt, sondern das die Akteure und die Fans wissen wie man friedlich zusammen feiert! Das Präsidium bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmern und der besten Massive der Welt.

Ihr wisst wer ihr seid – es ist euer Spiel.

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